Aktien sind für viele ein Spekulationsinstrument. Eine Geldanlage in Wertpapieren ist für viele nicht besonders reizvoll, da sie darin häufig Risiken erkennen. Doch die Börse ist nichts anderes als ein Markt.

Wie funktioniert die Börse?

Die Börse ist ein Marktplatz, an dem Anbieter und Nachfrager von Vermögenswerten zusammentreffen. Der Handel an den Börsen funktioniert mit Wertpapieren, Devisen, Derivaten und Termingeschäften.

Die Börse existierte ursprünglich nur in Form einer Präsenz- oder Parkettbörse. An diesen Plätzen versammelten sich die Händler und führten dabei ihre Transaktionen durch Zurufe durch. Auch heute wird diese Praxis noch an großen Börsenplätzen, wie beispielsweise an der New Yorker Börse, gehandhabt. In der heutigen Zeit treten diese physischen Kontakte jedoch zunehmend in den Hintergrund, da der Handel im Zeitalter der Digitalisierung meistens elektronisch abgewickelt wird. An den elektronischen Börsenplätzen, wie bei der deutschen Börse XETRA, werden sowohl der Handel als auch die Kommunikation elektronisch durchgeführt. An der Börse kommt schließlich durch Angebot und Nachfrage ein gewisser Preis zustande.

Womit wird an der Börse gehandelt?

An der Börse werden vor allem Aktien gehandelt. Daneben gibt es noch andere Wertpapiere wie Anleihen, Optionen oder Derivate. Am bekanntesten ist jedoch der Handel mit Aktien. Das sind Wertpapiere, die einen Anteil an einem bestimmten Unternehmen verbriefen. Unternehmen gehen an die Börse, um an frisches Kapital zu gelangen. Angebot und Nachfrage nach einer Aktie hängen jedoch wiederum von verschiedenen Faktoren ab. Das sind sowohl fundamentale als auch charttechnische Faktoren. Zu den fundamentalen Faktoren zählen in erster Linie betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Kenngrößen wie Umsatzentwicklung, Gewinn oder Konjunktursituation.

Die Chartanalyse zeichnet den Kursverlauf einer Aktie in einem Koordinatensystem auf und stellt so die technische Entwicklung der Aktie optisch dar. Professionelle Aktienanalysten können diese Charts lesen und erkennen, ob das jeweilige Wertpapier in naher Zukunft Potenzial hat oder eher nach unten tendiert. Meistens dient diese Analyse als Ergänzung zur Fundamentalanalyse.